Pollen
3 Comments Antihistaminika
Wenn die Pollen fliegen haben es Allergiker schwer. Anti-Allergie-Medikamente, sogenannte Antihistaminika sollen Allergikern helfen, die Wohnung wieder ohne Tempobox und rot angeschwollenen Augen verlassen zu können. Doch die Symptome sind nicht bei jedem gleich und die Auswahl an Medikamenten ist groß.
Wie funktioniert ein Antihistaminikum
Eine Allergie ist eine Überreaktion des Immunsystems, die typischen Symptome wie Nießen, gerötete, geschwollene Augen oder Juckreiz werden durch den körpereigenen Botenstoff Histamin verursacht. Antihistaminika blockieren die Histamin-Rezeptoren und schwächen die Wirkung des Botenstoffs – oder heben sie gar auf. Zu den bekanntesten Nebenwirkungen steht die sedierende Wirkung, die sich bei den derzeit erhältlichen Präparaten allerdings verbessert hat.
Das Mittel der Wahl
Das wohl bekannteste und am meisten verbreitete Präparat ist wohl Cetirizin. Auch ich nutze Cetirizin, bilde mir aber immer noch ein, sehr müde davon zu werden. Ein guter Tipp ist es, dass Medikament kurz vor dem Schlafengehen einzunehmen – da kommt die (eigentlich ja nicht mehr vorhandene) sedierende Wirkung doch gerade richtig.
Da ich gerade noch einen Rest Rupafin (Rupatadin) aufbrauche, meine ich bemerkt zu haben, dass Cetirizin bei mir besser wirkt, es kann aber auch nur Einbildung sein.
Fazit
Antihistaminika helfen in der Pollenzeit besser zurecht zu kommen. Unterstützend dazu gibt es allerdings noch einige Allergie Tricks um die Pollenbelastung zu senken, die man unbedingt beachten sollte. In Kurzform: Nicht im Keller einsperren, aber auch nicht mit nassen Haaren durch die Wiese radeln.
Also das Cetirizin müde macht kommt dir nicht nur so vor, es steht sogar im Beipackzettel:)
Also ich nehme aus diesem Grund Cetirizin auch immer vor dem schlafen gehen. Für mich ist es allerdings auch das wirksamste Mittel gegen Allergien
Mit Cetirizin hab ich auch keine guten Erfahrung gemacht! Es lindert zwar die Beschwerden, dafür bin ich aber zu nicht zu gebrauchen und immer total müde und antriebslos. Habe mir vom Arzt Xusal verschreiben lassen und war sehr zufrieden mit Ebastel hatte ich ebenfalls super Erfahrungen. Evtl. kanns Du ja Deinen Hausarzt überzeugen.
Ich blicke auch auf eine lange Karriere als Allergiker zurück und die Beschwerden wurden immer schlimmer und es kamen andere Unverträglichkeiten hinzu. Seit ca. 6 Monaten habe ich mit dem Rauchen aufgehört und meine Beschwerden sind merklich zurück gegangen, das kann ich auch jedem sehr empfehlen.
Cetirizin führt bei vielen Personen zusätzlich zur Hautreizung, das mit der Müdigkeit kann ich persönlich nicht bestätigen. Allerdings finde ich Loratadin viel verträglicher, vorallem wird das auch von weitaus günstigeren Pharmaherstellern produziert und wirkt genau gleich wie Cetirizin!