Neben Nahrungsmittelallergien gibt es auch zahlreiche Nahrungsmittelunverträglichkeiten – hier muss man also klar zwischen einer echten Allergie und einer Unverträglichkeit bzw. Intoleranz unterscheiden. Über 30 % in Deutschland glauben, an einer Nahrungsmittelintoleranz zu leiden. (Quelle: Focus)

Während man im Supermarkt vermehrt ein paar laktose- und glutenfreie Produkte findet, gibt es zahlreiche weitere Nahrungsmittelintoleranzen, für die die Auswahl teilweise noch geringer ist.

Tipp: Eine größere Auswahl an speziellen Produkten für Allergiker findet man in Reformhäusern und Bio-Supermärkten. Diese haben u.a. eine genauere Kennzeichnungspflicht der Produkte.

Doch welche Nahrungsmittelunverträglichkeiten gibt es eigentlich?

  • die bekannte Laktoseintoleranz / Milchzuckerunverträglichkeit (75% der Weltbevölkerung)
  • Zöliakie / Glutenunverträglichkeit
  • Fruktoseintoleranz / Fruchtzuckerunverträglichkeit
  • Galaktosämie / Laktose + Galaktose Unverträglichkeit
  • Saccharoseintoleranz / Haushaltzucker
  • Histamin-Intoleranz
  • Sorbitintoleranz / Zuckeraustauschstoffe (Sorbit)
  • Glutamatunverträglichkeit / Glutamate

Bis auf die Zöliakie sind all diese Intoleranzen Folge bestimmter Enzymmangel bzw. Enzymdefekten. Die typischen Symptome für einige Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind Blähungen, Durchfall, Verstopfung, Bauchschmerzen und/oder Übelkeit.

Darüberhinaus gibt es noch pseudoallergische Reaktionen auf bestimmte Zusatzstoffe in Nahrungsmitteln.